Nackenschmerzen.
Über Achtsamkeit und Schmerzlinderung.

STRESS SITZT OFT IM NACKEN.

Immer mehr Technik in einer digitalisierten Welt sollte das Leben der Menschen leichter machen. So der ursprüngliche Plan. Die Realität sieht anders aus. Im Berufsalltag und auch im Privatleben, insofern man eines hat, erleben viele Menschen permanenten Stress ohne jemals abzuschalten. Jede freie Minute wird effektiv genutzt, sei es mit einem Blick ins Smartphone oder irgendeiner wahnsinnig wichtigen Erledigung. Wir haben immer etwas zu tun und die digitalen Medien halten uns wach. Einerseits gut für Menschen mit Ehrgeiz, die weiterkommen wollen und schlecht, wenn sie nicht merken, dass sie sich selbst damit schaden. Das Leben kann einen Menschen krank machen, wenn er es falsch angeht und sich keine Pausen gönnt. Eine wichtige Faustregel: Auf Anspannung sollte grundsätzlich Entspannung folgen. Yin und Yang ist der Idealzustand. Wie man diesen Lebensstil erlangt, muss jeder für sich herausfinden, aber auf dem Weg dahin gibt es ein paar interessante Dinge zu erfahren, die helfen können, besser mit Stress umzugehen.

Was passiert eigentlich, wenn der Körper gestresst ist?

Was man als Stress empfindet und wie stark dieses Gefühl ist, ist individuell verschieden. Die körperlichen Reaktionen auf Stress sind dabei ganz unterschiedlich. Manche Menschen klagen über einen nervösen Magen, andere haben Herzrhythmusstörungen oder leiden unter kreisrundem Haarausfall. 

Selbst wenn wir uns im Schlaf entspannen sollten, kann uns Stress noch heimsuchen, ohne dass wir es steuern können. Nächtliches Zähneknirschen oder starkes Aufeinanderpressen des Ober- und Unterkiefers sind typische Erscheinungen unserer heutigen Zeit. Die Folgen sind Verspannungen im Nacken und nicht selten starke Kopfschmerzen. Das wiederum führt zu weiterer starker Anspannung und noch mehr Stress. Ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt.

Unter Stress zieht man automatisch Schultern hoch. Auch eine Ursache für Verspannungen.

Haben Sie schon einmal versucht, sich selbst zu beobachten. Besonders in konzentrierten Situationen im Job oder auch bei einem spannenden Film ziehen wir automatisch die Schultern hoch. Diese Körperhaltung ist keine natürliche und führt nach mehrmaligem Wiederholen unweigerlich zu Verhärtungen in der Muskulatur. Wir fühlen uns verspannt und wünschen uns eine Massage, die sicherlich entspannt und vor allem der Seele gut tut, jedoch langfristig nicht die einzige Lösung gegen Schmerzen und Anspannung sein kann.

Was tun gegen Stress und Beschwerden?

Die Themen „Achtsamkeit und Entschleunigung“ ziehen sich als Schlüsselbegriffe durch die Medien, unzählige Coaches und Buchautoren greifen diesen Trend auf und beraten verzweifelte gestresste Menschen. Dabei wissen wir oft selbst am besten, was uns gut tut, es fehlt nur an Zeit und Motivation für die Umsetzung. Wichtig ist, zu erkennen, ob man sich noch in der Phase befindet, in der man Beschwerden vorbeugen kann, oder ob man erst mit einer Korrektur, bzw. Therapie beginnen sollte, um anschließend seine Lebensweise positiv zu verändern. Es gibt ein psychologisches Phänomen, das sich „Selbsterfüllende Prophezeiung“ nennt. Das heißt, dass sich die positiven Erwartungen, die man für sich selbst hat, auch tatsächlich einstellen. Also: Nicht negativ denken, daran glauben, dass man etwas ändern kann und am besten gleich damit anfangen. Haben Sie Beschwerden? Dann gehen Sie zu einem Arzt Ihres Vertrauens. In vielen Fällen wundern sich Patienten im Nachhinein, warum sie ihr Problem nicht viel früher angegangen sind.

Bei Nackenschmerzen ist es manchmal nur eine Kleinigkeit, die behoben werden muss.

Sollten Sie nachts mit den Zähnen knirschen, verschreibt Ihnen Ihr Zahnarzt eine Silikonschiene, die ihren Stress „abfedert“. Fühlen Sie sich erschöpft, kann Ihr Internist anhand einer Blutuntersuchung Defizite diagnostizieren und diese mit Nahrungsergänzung oder Infusionen ausgleichen. Im Winter zum Beispiel ist unser Vitamin-D-Gehalt im Blut nicht hoch genug, bedingt durch das fehlende Tages- und Sonnenlicht, das für die Vitamin-D-Bildung notwendig ist. Müdigkeit und Erschöpfung sind die Symptome. Durch die Einnahme von konzentriertem Vitamin D kann dieser Zustand leicht behoben werden.Bei Nacken- und Rückenschmerzen verhält es sich ähnlich. Nach einer eingehenden Diagnose kann Ihr Orthopäde eventuelle Fehlstellungen erkennen und durch Therapien beheben. Besonders tückisch ist ein fehlrotierter Atlaswirbel. Der erste kleine Halswirbel unter dem Schädel ist eine wichtige neuralgische Schnittstelle im Körper und gerät durch Stress leicht aus seiner ursprünglichen Position. Diese marginale Veränderung kann zu viele Beschwerden führen, die weiter eskalieren und immer mehr Symptome zeigen wie Migräne, Rücken-, Nacken- und Hüftschmerzen. Bei einer Atlastherapie, einem schonenden und vielversprechenden Verfahren, wird der Atlaswirbel mit Resonanzgeräten schonend korrigiert, also in seine Ursprungsposition zurückgeführt. Mit dieser gesunden Ausgangsposition ist der Weg frei für ein weniger gestresstes Leben.

Wie wäre es für die Zukunft mal mit einer „Not to do-List“ statt einer ewigen „To-Do-List“? Eine freundliche Empfehlung Ihres Orthopäden.

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