Gelenktherapie Orthopädie Düsseldorf

GELENKTHERAPIE IN DÜSSELDORF

 

Gelenktherapie: Wir erkennen die Ursachen und behandeln sanft auch ohne Operationen

 

Beeinträchtigungen der Gelenke können viele Ursachen haben: Arthrose, Gicht, Verletzungen und andere Erkrankungen können die Bewegungsfähigkeit der Gelenke massiv einschränken und Schmerzen hervorrufen. Je nachdem an welchen Gelenken die Beeinträchtigung auftritt, werden verschiedene Behandlungsmethoden eingesetzt.

 

Wir stellen Ihnen hier ein paar dieser Behandlungsmethoden vor und finden gemeinsam einen guten Weg zur Heilung oder zur deutlichen Verbesserung des aktuellen Zustands. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich auch gern direkt an uns wenden. Wir beraten Sie individuell und objektiv zu sanften Behandlungsmethoden, Heilungschancen und Langzeitprognosen.

 

 

KINESIO-TAPE UND GELENKORTHESEN

Die Therapie mit Kinesio-Tape existiert seit den Siebziger Jahren. Der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelte es zur Behandlung von Verletzungen und zahlreichen Erkrankungen. Dabei sollen die elastischen Kräfte des Klebebands über die Haut auf Muskeln, Knochen und Bänder übertragen werden. Insbesondere nach Operationen können diese selbstklebenden „Mini-Orthesen“, die ganz individuell eingesetzt werden, gezielt bei der Heilung und bei Übungen in der Krankengymnastik unterstützen. Wo jedoch eine sanfte Unterstützung durch Kinesio-Tape nicht ausreicht, kommen Orthesen und andere äußere Hilfsmittel zum Einsatz. Aber Vorsicht: Diese sollten nur so lange wie nötig getragen werden, damit der Körper nicht verlernt, mit Belastungen umzugehen. Er soll sich weiterhin selbst zu helfen wissen.

 

GELENKTHERAPIE MIT ACP (AUTOLOGES CONDITIONIERTES PLASMA)

Besonders dann, wenn eine Gelenkabnutzung früh erkannt wird und noch nicht weit fortgeschritten ist, erweist sich diese Therapie als sehr effektiv. Sie kann unter anderem auch angewendet werden, um entzündete Sehnenansätze zu behandeln. Es handelt sich um eine Art der Injektion, bei dem eine geringe Menge Ihres eigenen Blutes entnommen und zentrifugiert wird. Dadurch trennt es sich in seine Bestandteile auf. Das Blutplasma, das Bestandteile gegen Entzündungen enthält, wird entnommen und zielgenau in die betroffenen Gelenke oder Sehnenansätze gespritzt. Dieser kleine Eingriff führt meist zu einer vermehrten Produktion von Kollagen und Proteoglykan. Das Immunsystem beginnt, verstärkt zu arbeiten und kann auf natürliche Weise der Gewebereizung entgegenwirken. Damit kann eine Zerstörung des Knorpels im Idealfall gestoppt und Schmerzen deutlich gelindert werden.

 

Wir haben gute Erfahrungen mit dieser Methode bei Arthrosen im Kniegelenk, Ellenbogen, Schultern und dem Großzehengrundgelenk gemacht. Die Gelenktherapie mit ACP kann auch nach operativen Eingriffen und bei Brüchen eingesetzt werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

 

 

GELENKTHERAPIE MIT HYALURONSÄURE-INJEKTIONEN

Viele werden den Wirkstoff aus der Kosmetik kennen. Hyaluronsäure ist im Körper weit verbreitet. Man findet sie in der Haut, in den Augen und in der Gelenkflüssigkeit. Hyaluron ist in der Lage, sehr große Mengen an Wasser zu binden und ist damit hervorragend geeignet, um als Gleitmittel und Puffer zwischen Knochen zu fungieren. Mit einer gezielten Injektion bringen wir diesen körpereigenen Schmierstoff zwischen verletzte Knorpel, um die Gelenkflüssigkeit anzureichern und zu unterstützen, die bei Reizungen und Erkrankungen oft nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist.

 

Der positive Effekt: Gelenke werden nach der Behandlung wieder beweglicher, bis der Körper die Hyaluronsäure erneut abbaut. Aber auch die Schmerzen werden durch eine Injektion mit Hyaluronsäure gelindert und der Körper erfährt eine Ruhepause, um sich aus eigener Kraft zu regenerieren. Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist nicht ganz so wirksam wie die mit ACP, dafür aber einfacher in der Vorbereitung und auch kostengünstiger.

 

Der Vorteil: Hyaluronsäure kann sofort eingesetzt werden, sobald eine Arthrose festgestellt wurde. Die Behandlung ist darüber hinaus in allen Stadien sinnvoll, da Hyaluronsäure Entzündungen im Gelenk positiv beeinflussen kann.

 

 

OPERATIVE MASSNAHMEN ALS GELENKTHERAPIE

Sind ausschließlich kleine Bereiche der Gelenkknochen von einer Veränderung betroffen, lassen sich diese mit einer Cheilektomie glätten. Bei Sportlern ist das eine gängige Methode, um deren Bewegungsfähigkeit schnell wiederherzustellen, wenn der Knorpel ansonsten nicht beeinträchtigt wurde. Doch auch im Falle einer unwiederbringlichen Zerstörung des Knorpels gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Zum Beispiel können Knochen im Fuß, die nicht unbedingt für die Mobilität nötig sind, versteift und so einem weiteren Verschleiß vorgebeugt werden. Bei dieser Behandlung wachsen die betreffenden Knochen zusammen, die aneinander reiben. Das schränkt zwar die Bewegung zum Teil ein, jedoch können Schmerzen stark reduziert werden.

 

Als letztes effektives Mittel bleibt die Arthro-Plastik, bei der ein Gelenk komplett durch eine Prothese ersetzt wird.

 

Wir beraten Sie zu diesem Thema gerne persönlich und umfassend, um mögliche Ängste und Risiken weitestgehend auszuräumen.

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m Volksmund als „Gelenkverschleiß“ bekannt, leiden heute viele Menschen im fortgeschrittenen Alter an Arthrose. Je nachdem, in welchem Ausmaß die Arthrose vorliegt, sind unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Schmerzlinderung denkbar. Unser Ziel ist immer, soviel wie möglich vorhandenes Gewebe zu erhalten und eine für die Patientin oder den Patienten optimale Lösung zu finden.

Therapie für Fuß- und Sprunggelenke

Ob beim Sport oder bei einem Waldspaziergang. Durch einfaches Stolpern kann man sich eine Verletzung an Fuß- oder Sprunggelenken zuziehen. Dabei werden oft die Außenbänder überdehnt oder gerissen. Eine klassische Therapieform ist hier die Einschränkung der Seitenverkippung des Gelenks durch eine seitliche Schienung. Die Ruhigstellung beschleunigt den Heilungsprozess. Ist die Verletzung der Bänder weitestgehend verheilt, kann mit gezielten physiotherapeutischen Maßnahmen begonnen werden.